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Scorpia Rising

Buchtitel Scorpia Rising

Horowitz, Antony: Scorpia Rising. A.d.Engl. von Wolfram Ströle. Ravensburg: Ravensburger Buchverlag, 2011. 362 S., geb., Fr. 27.90 ISBN 978-3-473-40063-8

Neun Bände mit dem unfreiwilligen Helden Alex Rider hat Antony Horowitz in den letzten zehn Jahren geschrieben. Eine lange Zeit für den Schriftsteller und insofern paradox, als dass sein jugendlicher Held in dieser Zeit nur ein Jahr älter geworden ist. Aber dem Schriftsteller war von Anfang an klar, wenn Alex fünfzehn ist, wird er aufhören über ihn zu schreiben. In diesem Buch nun kann Alex seinen fünfzehnten Geburtstag feiern – und für die grosse Fangemeinde bedeutet das: Schluss mit dieser beliebten Serie.

Zum Finale lässt Horowitz noch einmal die Geheimorganisation Scorpia auferstehen. Scorpia steht für Sabotage, Korruption, Informationsbeschaffung und Attentate. Die Organisation will Alex Rider vernichten um sich für die erlittene Niederlage (siehe Band 5) zu rächen. Die Kugel eines Attentäters verfehlt Alex jedoch. Als er Schutz beim MI6 sucht, verstecken diese ihn in einer Schule in Kairo. Im Gegenzug soll er die Belegschaft dort ausspionieren. Der MI6 hat den Hinweis erhalten, dass in der Schule ein Anschlag geplant sei. Was niemand ahnt: Der Hinweis kommt von der Verbrecherorganisation Scorpia, die Alex so in eine Falle locken will.

Auch dieser letzte Band bietet die gewohnten Qualitäten dieser Reihe: Eine hinterhältige Verschwörung, fiese Figuren, Spannung und Action und einen Held, der zwar verletzt wird, aber schlussendlich überlebt. „Ein deutscher Philosoph schrieb einmal, wer mit Ungeheuern kämpfe, möge zusehen, dass er dabei nicht selbst zum Ungeheuer werde. Die Arbeit des Geheimdienstes ist oft ungeheuerlich, daran führt kein Weg vorbei.“ So gesehen hat Horowitz seinen Helden davor bewahrt, ein Ungeheuer zu werden.

Jugendbuch, ab 14 Jahren

Roland Hochstrasser