Geschichte
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Wohnraum auf Schloss Wartenfels |
Die prächtige Gartenanlage wurde von der Familie Grimm (von 1750 bis 1822 auf Wartenfels) in französischem Stil errichtet. Diese Familie hat massgeblichen Einfluss auf den weiteren Ausbau des Schlosses ausgeübt.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts verwahrloste die Liegenschaft und diente im Ersten Weltkrieg als militärisches Quartier. Eine glückliche Wende nahm das Schicksal, als 1918 Georg Meidinger das Schloss kaufte und mit dem Basler Architekten Heman fachmännisch restaurierte und passendes Mobiliar (später Jugendstil) wieder einbaute.
Das Pächterhaus wurde erstellt und die Restaurierung des Schlossgartens an die Hand genommen. In Zusammenarbeit mit Martin Steinbeisser, welcher am Botanischen Garten in München seine Ausbildung erwarb, wurde während 46 Jahren der heutige Zustand erreicht.
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Spaziergang zum Schloss Wartenfels |
1983 wurde das Schloss in eine Stiftung eingebracht, an welcher der Kanton Solothurn, die Stadt Olten und die Einwohnergemeinde Lostorf beteiligt sind. Prof. Hansjürg Fuchs und Frau Ursula Friedrich, die durch Erbgang und Erbauskauf Alleineigentümer von Schloss Wartenfels geworden waren, haben es grosszügig der Öffentlichkeit vermacht. Beide hatten bis zu ihrem Tod das Wohnrecht. So war das Schloss bis im Sommer 1997 bewohnt. Seither wird die Schlosskapelle mit dem Altar aus dem 16. Jahrhundert gerne für Hochzeiten und Taufen genutzt.
Das Wohnschloss zeigt heute, wie die Besitzer mit antiken Möbeln gewohnt haben und ist, kombiniert mit Ausstellungen, zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich.
Sehenswert ist auch das gemütliche Gärtnerhaus, in dem noch ein alter Holzkochherd mit Kupferkessi steht. Küche, Schlaf- und Wohnzimmer befinden sich in einem Raum, das Bett raffiniert unter der Treppe plaziert, die Gebrauchsgegenstände auf dem Tellerbord. >>mehr






