Vorlehre
Was ist die Vorlehre?
Die Vorlehre ist ein Berufeinstiegsprogramm für Jugendliche, welche nach Abschluss der obligatorischen Schulzeit keine Lehr-, Attest- oder Anlehrstelle gefunden haben. Durch dieses Programm sollen Schulabgängerinnen und Schulabgänger, welche schulische, sprachliche, soziale oder kulturelle Defizite aufweisen, die Chance zur Integration in unser Berufsbildungssystem und die Arbeitswelt erhalten.
Aufnahmebedingungen /Zielgruppe
In die Vorlehre kann aufgenommen werden, wer
- das 15. Altersjahr vollendet und in der Regel die Werkklasse oder die Oberschule besucht hat;
- sich im Grundsatz auf eine Berufsrichtung festgelegt hat;
- in die berufliche Grundbildung eintreten will, aber noch keinen Ausbildungsplatz gefunden hat;
- über ausreichende Deutschkenntnisse verfügt: mindestens Stufe A2 gemäss ESP (Europäisches Sprachenportfolio);
- bereit ist, sich für das Erreichen der gesteckten Ziele mit grossem Engagement einzusetzen.
Inhalt
Tätigkeit im Vorlehrbetrieb
Während 3 1/2 Tagen pro Woche arbeiten die Jugendlichen in einem Vorlehrbetrieb und werden mit den Tätigkeiten des in Frage kommenden Lehrberufes vertraut gemacht. Der Vorlehrbetrieb vermittelt den Lernenden erste Grundlagen zur Arbeits- und Berufspraxis.
Unterricht
An 1 1/2 Tagen besuchen die Lernenden die Berufsfachschule. Die Festlegung der Schultage und die Klassenzuteilung werden durch die Berufsfachschule vorgenommen.
Während der Schulferien arbeiten die Lernenden im Betrieb.
Interessiert?
Alle wichtigen Informationen finden Sie in den Richtlinien für die Vorlehre.
Die offenen Vorlehrstellen finden Sie hier.
Bei Fragen steht Ihnen Heinz Flück (heinz.flueck@bbzolten.ch), Verantwortlicher im Bereich Vorlehre, gerne zur Verfügung.


