Baugrund
Lokale Baugrundverhältnisse
Die lokalen geologischen Baugrundverhältnisse haben einen grossen Einfluss auf das Verhalten der Erdbebenwellen nahe der Erdoberfläche. Die seismischen Wellen aus der Tiefe können je nach Baugrund verstärkt oder abgeschwächt, reflektiert oder überlagert werden. Man spricht in diesem Fall von den Standorteffekten. Die Berücksichtigung des lokalen Baugrunds bei der Projektierung von Neubauten ist wichtiger als der Einfluss der regionalen Erdbebengefährdung. Die Berücksichtigung des lokalen Baugrunds erfolgt je nach Bauobjekt und Lage entweder mit der Karte der Baugrundklasse oder, falls vorhanden, anhand von spektralen seismischen Mikrozonierungen. Für Bauobjekte der Bauwerksklasse III (Akutspitäler u.a., siehe Norm SIA 261), deren Erdbebensicherheit garantiert werden muss, ist immer eine spektrale Mikrozonierung durchzuführen.
Richtlinie "Verfahren zur Erstellung und Verwendung von Mikrozonierungsstudien in der Schweiz"
Karte der Baugrundklassen nach Norm SIA 261
Die kantonale Karte der Baugrundklassen stellt die lokalen Baugrundverhältnisse als Übersichtskarte im Massstab 1:25'000 gemäss Norm SIA 261 dar.
Diese Karte der Baugrundklassen richtet sich an Bauingenieure und Architekten, welche Neubauten projektieren oder sanieren.
Karte der Baugrundklassen des Kantons Solothurn auf MapServer
Karte der Baugrundklassen ganze Schweiz


