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Revitalisierung Biberenbach


Der  kanalisierte Biberenbach hat auf dem Gemeindegebiet von Bibern mehr Raum erhalten. Durch die Umgestaltung des Bachlaufs ist die Gewässerdynamik erhöht worden. Vielfältige Lebensräume können sich entwickeln. Wasserlebewesen und standorttypische Pflanzen werden sich neu ansiedeln.

Vom Kanal zum dynamischen Bach

Der Biberenbach entspringt im Gächliwiler Möösli und durchfliesst das Chalchmattentälchen in einem naturnahem Lauf. Ab Gossliwil fliesst der Bach seit der Güterzusammenlegung in einem kanalisierten Gerinne durch das Biberentäli.

Die standorttypische Staudenflor vermag entlang des Bachlaufs abschnittweise über die versteckten gewässerökologischen Defizite hinwegtäuschen:

  • Breite und Tiefe des Gerinnes sind konstant gleich
  • der Bach hat wenig Dynamik und ist strukturarm
  • die Bachsohle ist mit Betonelementen verbaut

Ein Impuls des Landbesitzers sowie die Initiative der Gemeinde Bibern haben die Revitalisierungsidee des Biberenbachs ausgelöst und zu einem Projekt geführt, das von Bund, Kanton, WWF, Pro Natura und der Regionalgruppe getragen wird.

Anfang September 2011 schliessen die Bauarbeiten für die Pilotstrecke von 340 m ab. Der Unterhalt des nun 16 m breiten Gewässerraums wird künftig durch die Landeigentümer - im Auftrag der Gemeinde -  durchgeführt. Finanziert wird der Unterhalt über das Mehrjahresprogramm Natur und Landschaft.

Das Pilotprojekt soll den ökologischen Mehrwert aufzeigen und Nachfolgeprojekte im weiteren Verlauf des Biberenbaches anreizen.

 

 

Blick in die Revitalisierungsstrecke bachaufwärts






- Zustand vor dem Bau
- Rodung und Abtrag Oberboden (Verwendung für Bodenaufwertung)
- Abflachung der Böschung
- Geländemodellierung

Einmündung Lochbach






- Einmündung Lochbach im ursprünglichen Zustand
- Einmündung mit Rodung auf der Südseite
- Böschungssicherung und Geländemodellierung bei der Einmündung
- revitalisierter Zustand vor dem Bewuchs

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