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Nicht ionisierende Strahlung

Die nichtionisierende Strahlung begleitet uns auf Schritt und Tritt: als sichtbare Strahlung bei der Sonne und anderen Lichtquellen, als unsichtbare elektromagnetische Felder bei allen elektrischen Anwendungen und Geräten.  Nichtionisierend bedeutet, dass die Strahlung zu wenig Energie hat, um unsere Körperzellen direkt zu schädigen.

Wie verträglich elektromagnetische Strahlung für den Menschen ist, ist ein Thema, das die Wissenschaft seit Jahrzehnten beschäftigt. Konzentrierte sich das Interesse anfangs vor allem auf niederfrequente Strahlung, wie sie beispielsweise von Hochspannungsleitungen emittiert wird, rückte in den letzten Jahren zunehmend die hochfrequente Strahlung von Radio-, Fernseh- und Mobilfunkantennen in den Blickpunkt der Forschung.

Im Bereich des sichtbaren Lichts besteht die Umweltauswirkung durch die Aufhellung des Nachthimmels infolge künstlicher Beleuchtung. Grosse Auswirkungen haben die Aufhellung der Nacht und die verschiedenen künstlichen Lichtquellen auf die nachtaktiven Tiere, welche sich an den Gestirnen des Nachthimmels orientieren. Beim Menschen hat sich mit dem Einzug des künstlichen Lichts der Tag-Nacht-Rhythmus verschoben. Es ist umstritten, welche Auswirkungen das auf den Menschen hat.

Der Strahl eines Lasers ist stark gebündeltes Licht. Laser werden heutzutage vielseitig eingesetzt. Nebst Anwendungen in Industrie und Telekommunikation werden Laser in der Medizin, Kosmetik, bei Präsentationen als Laserpointer oder bei Veranstaltungen als Show-Laser benutzt. Je nach Anwendung weisen die Laser unterschiedliche Strahlungsstärken auf. Dabei gibt es solche, die die Gesundheit gefährden und insbesondere Augen- und Hautschäden verursachen können .

Elektrosmog

Das Wort "Elektrosmog" hat sich im deutschen Sprachraum als Sammelbezeichnung für alle technisch erzeugten elektrischen und magnetischen Felder im Hoch- und Niederfrequenzbereich durchgesetzt. Von besonderem Interesse sind die Mobilfunkantennen, die aufgrund von Grenzwerten beurteilt, bewilligt und kontrolliert werden müssen.

Licht

Künstliche Lichtquellen "verschmutzen" durch überflüssige und schädliche Emissionen die natürliche nächtliche Dunkelheit und können deshalb als eine spezielle Art der Umweltverschmutzung angesehen werden. Eine entsprechende gesetzliche Bestimmung exisitiert nicht.

Laser

Wer an Veranstaltungen Laserstrahlen einsetzt, muss dafür sorgen, dass das Publikum dadurch nicht gefährdet wird. Die Schall- und Laserverordnung verlangt deshalb, dass der Einsatz entsprechender Anlagen beim Amt für Umwelt gemeldet wird.

Amt für Umwelt
Greibenhof
Werkhofstrasse 5
4509 Solothurn

Telefon 032 627 24 47
Telefax 032 627 76 93

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