Luftqualitäts-Index
Der Luftqualitäts-Index ist ein einfaches Mass zur Beurteilung der Luftbelastung. Grundlage dafür sind die Grenzwerte der Luftreinhalte-Verordnung für Stickstoffdioxid, Feinstaub und Ozon. Die verschiedenen Schadstoffe in der Luft werden nach Gesundheitsrelevanz und dem Mass der Grenzwertüberschreitung gewichtet. Im Index werden diese Werte in einer Zahl zusammengefasst. Wenn alle Grenzwerte eingehalten werden, erhält der Index abhängig vom Messwert die Note 1 (sehr gering) bis 3 (mässig). Wenn ein oder mehrere Grenzwerte überschritten werden, steigt der Index auf 4 (erheblich) bis 6 (sehr hoch).
Mit dem Luftqualitäts-Index lässt sich die Luftqualität an verschiedenen Standorten gut darstellen. Die Zahl der Tage mit guter Luft ist je nach Standort sehr unterschiedlich. Auf den Höhen des Juras werden rund 230 solcher Tage gezählt. In Siedlungsgebieten sind es 120 bis 150 Tage. Erst in der Nähe von stark verkehrsbelasteten Strassen sinkt die Zahl der Tage mit guter Luft auf weniger als 50 Tage. Die Zahl der Tage mit erheblicher Belastung unterscheidet sich nicht von Standort zu Standort. Überall werden 50 bis 60 Tage gezählt. An städtischen, verkehrsgeprägten Standorten ist die Belastung durch Feinstaub und Stickstoffdioxid die Ursache, im ländlichen Gebiet das Ozon.



