Luftqualität
Die Überwachung der Luftqualität erfolgt mit Immissionsmessnetzen, deren Messstationen an Standorten unterschiedlicher Belastung liegen z.B. an viel befahrenen Straßen (Hot spots) oder auch in ländlichen Gebieten (Hintergrundwerte). Die Luftreinhalte-Verordnung verlangt, dass die Kantone den Stand und die Entwicklung der Luftverunreinigung überwachen.
Der Kanton Solothurn unterhält ein Messnetz mit acht automatischen Stationen, deren Messergebnisse seit Mitte 2006 über die mit dem Lufthygieneamt beider Basel gemeinsam betriebene Internetplattform online abrufbar sind. Zusätzlich wird in einem verdichteten Messnetz mittels Passivsammler die Stickstoffdioxidbelastung ermittelt.
Zusätzlich hat der Kanton Solothurn projektbezogen weitere Messstandorte etwa im Umfeld von neuen Strassenbauten oder in der Umgebung grosser Industrieanlagen eingerichtet.
Ein besonderes Problem stellt die Sekundärbildung von Luftschadstoffen aufgrund spezieller Wetterverhältnisse dar. Im Winter bilden sich unter dem Einfluss von Inversionslagen Aerosole, welche die Feinstaubkonzentration in der bodennahen Luft massiv ansteigen lassen (Wintersmog). Im Sommer bildet sich aus aus einem Gemisch von Primärschadstoffen infolge langandauernder, intensiver Sonneinstrahlung Ozon, das zusammen mit Feinstaub und andern Schadstoffen als Sommersmog bekannt ist.
Themen
Luftqualitäts-Index
Luftbelastung in der Region Biberist / Gerlafingen
Jahresberichte
Wintersmog
Sommersmog
Beschreibung der Luftschadstoffe
Flechtenuntersuchungen
Immissionsprognosen
Aktuelle Luftbelastung
Die Resultate der automatischen Messtationen werden hier online publiziert. Die Website wird gemeinsam mit dem Lufthygieneamt beider Basel betrieben.
Website der Kantone beider Basel und Solothurn



