Holzfeuerungskontrolle
Die Kontrolle von kleinen Holzfeuerungen soll dazu beitragen, neben der Belastung unserer Luft auch die häufig massiven Geruchsbelästigungen zu verhindern. Wer eine Holzfeuerung richtig bedient, feuert mit trockenem Waldholz, in einem nicht übermässig gefüllten Feuerraum und mit stetig heisser Flamme. Bei guten Feuerungsanlagen ergibt sich so ein weisses Rauchbild (kein grauer Rauch, sondern weisser Wasserdampf). Die Öfen müssen richtig konstruiert sein sowie richtig unterhalten und beschickt werden.
Vollzug und Kontrolle
Im Kanton Solothurn ist die Kontrolle der Holzfeuerungen seit 2008 eingeführt. Sie obliegt wie die Feuerungskontrolle der Gas- und Ölfeuerungen den Gemeinden. Dem Kanton kommt die Oberaufsicht zu. Die Gemeinden können für die Holzfeuerungskontrolle den Kreiskaminfeger oder ihren Feuerungskontrolleur beauftragen, beide müssen über eine entsprechende Ausbildung verfügen und die Weiterbildungskurse besucht haben.



