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Feuerungen (Gas, Holz, Oel)


Sauber betriebene Feuerungen leisten einen wesentlichen Beitrag an die Luftqualität und damit an die Erhaltung unserer Gesundheit. Die Luftreinhalte-Verordnung fordert deshalb, dass Feuerungsanlagen (Gebäudeheizungen, Industriefeuerungen etc.) alle zwei Jahre kontrolliert und gemessen werden müssen. Von der Messpflicht (nicht aber von der Kontrollpflicht) ausgenommen sind die kleinen Holzfeuerungen bis 70 kW Leistung.
Die Feuerungskontrolle obliegt im Kanton Solothurn dem Amt für Umwelt. Per Verordnung ist die Feuerungskontrolle der kleinen Anlagen aber Sache der Gemeinden. Sie sind verpflichtet, den Vollzug in einem Reglement zu organisieren und die Messung und Kontrollen durch eine ausgewiesene Fachperson ausführen zu lassen.

Kontrolle grosser Feuerungsanlagen

Als grosse Feuerungsanlagen gelten Oelfeuerungen (Heizölel und Schweröl) und Gasfeuerungen mit einer Wärmeleistung von mehr als 1 MW sowie Holzfeuerungen mit einer Leistung über 70 kW. Für die Kontrolle dieser Anlagen ist das Amt für Umwelt zuständig. Der Anlagebetreiber kann für die Messung private Messfirmen beauftragen.

Oel- und Gasfeuerungskontrolle (Anlagen bis 1 MW)

Die Gemeinden organisieren die Kontrolle und Messungen der kleinen Oel- und Gasfeuerungen in einem Reglement. Sie sorgen dafür, dass diese Feuerungen regelmässig durch eine ausgewiesene Fachperson (Feuerungskontrolleur) kontrolliert und die Schadstoffe in den Abgasen gemessen werden.

Holzfeuerungskontrolle (Anlagen bis 70 kW)

Im Kanton Solothurn ist die Kontrolle der kleinen Holzfeuerungen seit 2008 eingeführt. Der Regierungsrat hat die dazu nötigen Verordnungsänderungen beschlossen. Die Gemeinden können für die Holzfeuerungskontrolle den Kreiskaminfeger oder ihren Feuerungskontrolleur beauftragen. Beide müssen über eine entsprechende Ausbildung verfügen.

Konformität, Bauvorschriften und Bewilligungen

Der Bau und die Einrichtung von Feuerungsanlagen sind bewilligungspflichtig. Alle Feuerungsanlagen müssen mit einem Konformitätsnachweis versehen sein. Die Kamine haben neben den Bestimmungen des Brandschutzes auch die Empfehlungen der Luftreinhaltung einzuhalten.

 

Feuern im Freien

Das Feuern im Freien ist beschränkt auf das Verbrennen von trockenem Wald-, Feld- und Gartenabraum wenn wenig Rauch entsteht. Zulässig sind auch Brauchtumsfeuer (1. August) und Grillfeuer. Verboten ist das Verbrennen von Abfällen jeder Art, dazu gehören auch Rest- und Altholz.

Amt für Umwelt
Greibenhof
Werkhofstrasse 5
4509 Solothurn

Telefon 032 627 24 47
Telefax 032 627 76 93

afu@bd.so.ch

Standort

Fachstelle betriebliche Luftreinhaltung, Lärm, Elektrosmog

Markus Chastonay

Fachstellenleiter

Tel. 032 627 24 46