Sitemap |  Impressum |  Rechtliches
Schrift: minus plus

Bahnlärm


Über 250'000 Menschen sind in der Schweiz übermässigen Lärmbelastungen der Eisenbahn ausgesetzt. Die Hauptlärmquelle der Bahn sind das Rollgeräusch bei der Durchfahrt eines Zuges, das durch Schwingungen der Räder und Schienen verursacht wird. Örtlich begrenzt treten durch den Bahnbetrieb aber auch andere Lärmarten auf wie z.B. Bremsquietschen, Kurvenkreischen und Rangierlärm.

Die Bekämpfung des Bahnlärms beruht auf einem befristeten Bundesgesetz, das 2001 in Kraft getreten ist. Dieses Gesetz schreibt vor, dass die Sanierung bis Ende 2015 abgeschlossen sein muss. Die Lärmsanierung umfasst einerseits Massnahmen beim Rollmaterial und andererseits bauliche Massnahmen entlang der Bahnlinien (z.B. Lärmschutzwände, Einbau von Lärmschutzfenstern).

Mit der sogenannten FinöV-Abstimmung (Finanzierung des öffentlichen Verkehrs) hat das Schweizer Volk 1998 grünes Licht für die Lärmsanierung der Eisenbahnen gegeben und dafür ein Budget von knapp zwei Milliarden Franken genehmigt. Für den Vollzug der Vorschriften über Emissionsbegrenzungen und Sanierungen sowie über die Ermittlung und Beurteilung von Lärmimmissionen durch Eisenbahnanlagen sorgt das Bundesamt für Verkehr (BAV).


Beurteilung Bahnlärm

Massgebend für die Beurteilung des Bahnlärms ist
Anhang 4 der Lärmschutz-Verordnung


Bundesamt für Verkehr BAV

Zuständig für den Vollzug der Lärmsanierungen bei der Eisenbahn ist das
Bundesamt für Verkehr.


Lärmbekämpfung durch die SBB

Bei der Bahnlärmbekämpfung sind vorallem die SBB gefordert.


Fachbereich Verkehrslärmsanierung, Amt für Verkehr und Tiefbau

Für die Ausführung der Lärmschutzmassnahmen entlang der Eisenbahnen ist der Kanton zuständig. Diesen Fachbereich betreut das
Amt für Verkehr und Tiefbau.

Amt für Umwelt
Greibenhof
Werkhofstrasse 5
4509 Solothurn

Telefon 032 627 24 47
Telefax 032 627 76 93

afu@bd.so.ch

Standort