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Aktuell 2009


Untersuchungen zur Deponie Rothacker - Zwischenergebnisse

26.11.2009 - 

Das Amt für Umwelt hat heute die Behörden der Gemeinde Walterswil und den Betreiber der Deponie Rothacker in Walterswîl über die Ergebnisse der historischen Untersuchung informiert. Die Untersuchung bestätigt, dass auf der Deponie seit Betriebsbeginn im Jahr 1973 - im Einverständnis mit der zuständigen
Bewilligungsbehörde - Industrie- und Gewerbeabfälle gemäss Betriebsbewilligung abgelagert wurden. Es gibt Hinweise, dass vereinzelt Sonderabfälle abgelagert wurden, für welche keine Bewilligung vorlag. Welcher Art diese Abfälle waren ist nicht bekannt. Mit zusätzlichen Abklärungen wird das weitere Umfeld der Deponie noch genauer erkundet und auf unzulässige Umweltauswirkungen untersucht.
Diese Untersuchungen werden voraussichtlich bis Ende 2010 dauern.



Wettbewerb für abfallarme Fingerfood-Produkte

16.11.2009 - 

In Zusammenarbeit mit dem ILGI, Institut für Lebensmittel- und Getränkeinnovation an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften in Wädenswil lancieren die Umweltämter und Entsorgungsbetriebe aus Basel, Zürich, Bern und Solothurn einen Ideenwettbewerb. Gesucht sind innovative, abfallarme Fingerfood-Lösungen für
Grossanlässe. Der Wettbewerb richtet sich an alle Auszubildende und Studierende der Gastro- und Lebensmittelbranche und wird an der IGEHO der Öffentlichkeit vorgestellt.
Die IGEHO Internationale Fachmesse für Hotellerie, Gastronomie und Ausser-Haus-Konsum findet vom 21. bis 25. November 2009 in Basel statt.



Almeta Recycling AG, Bellach - Umweltschutz–Kooperation vereinbart

06.11.2009 - 

Auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten setzt der Kanton Solothurn beim Umweltschutz weiterhin auf die Eigenverantwortung der Wirtschaft. Das Bau- und Justizdepartement hat heute mit der Firma Almeta Recycling AG in Bellach eine Umweltschutz-Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Mit dieser Form der Zusammenarbeit setzt der Kanton Solothurn das im schweizerischen Umweltschutzgesetz postulierte Kooperationsprinzip konsequent in die Praxis um. Seit dem Jahr 2000 sind bereits 13 solche Vereinbarungen mit verschiedenen Unternehmen im Kanton Solothurn unterzeichnet worden.



Umweltdaten Kanton Solothurn 2008

06.11.2009 - 

Das Amt für Umwelt veröffentlicht mit dem Bericht "Umweltdaten Kanton Solothurn 2008“ die unkommentierte Zusammenstellung der Umweltdaten für das Jahr 2008. Der neue Band ist mit diesen Themenbereichen erweitert worden: Schiesslärm - Schusszahlstatistik Kt. Solothurn; weitere Messwerte zur Gewässerqualität des Inkwilersees; Stofffluss-Schema der Sonderabfälle im Kt. Solothurn.

Der Bericht kann im Internet unter "Umweltdaten" eingesehen, heruntergeladen oder auch als Papierversion bestellt werden.



Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojekt Emme, Biberist-Gerlafingen: Öffentliches Mitwirkungsverfahren

03.11.2009 - 

Das Bau- und Justizdepartement des Kantons Solothurn bringt gestützt auf § 3 Abs. 2 des Baugesetzes vom 3. Dezember 1978 den kantonalen Erschliessungs- und Gestaltungsplan des Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojektes Emme, Biberist-Gerlafingen zur öffentlichen Mitwirkungsauflage.
Die Planunterlagen liegen vom 3.-27. November 2009 auf den Gemeindeverwaltungen Biberist und Gerlafingen sowie auf dem Amt für Umwelt auf oder können auf dem Internet unterwww.afu.so.ch/emme eingesehen werden.



Dioxin-Belastung im Schachen Biberist hat verschiedene Quellen und ist gesundheitlich unbedenklich

31.08.2009 - 

Die Dioxin-Belastung des Staubniederschlages im Biberister Schachen verharrt auf den seit Beginn 2008 gemessenen Werten. Die erneute Beurteilung der Analyseresultate zeigt, dass die Zusammensetzung der im Staub nachgewiesenen Dioxine einem Bild entspricht, das auch an andern Messstationen in der Schweiz und in Ablagerungen in Seen (Seesedimenten) gefunden wird. Daraus lässt sich schliessen, dass die leicht erhöhte Belastung im Schachen ein Mix verschiedener Quellen ist. Die gemessene Menge liegt weit unter derjenigen Dosis, welche die Bevölkerung in der Schweiz tagtäglich über die Nahrung aufnimmt. Die Behörden und Anwohner wurden am Montag durch Fachleute des Amtes für Umwelt und der EMPA über die neusten Untersuchungsergebnisse informiert.


Grosses Fischsterben im Inkwilersee

31.08.2009 - 

In der Nacht vom 28. auf den 29. August 2009 begann im Inkwilersee ein grosses Fischsterben. Eine Temperaturabkühlung und Winde haben dazu geführt, dass der See gekippt ist und das Wasser sauerstofflos wurde. Das Phänomen ist leider nicht neu. Bereits 1993 fand eine ähnliche Katastrophe für die Fische statt. Im Spätsommer ist die Gefahr eines Fischsterbens im nur 4.5 m tiefen Inkwilersee am höchsten. Warmes Oberflächenwasser mit ausreichend Sauerstoff schwimmt auf einer kühlen aber vollständig sauerstofflosen Wasserschicht. Im Tiefenwasser fehlt nicht nur der Sauerstoff, es sind auch hohe Konzentrationen an reduzierten chemischen Verbindungen wie z.B. Ammonium und Sulfid vorhanden. Eine nächtliche Temperaturabkühlung mit Winden kann dazu führen, dass die Schichtung im See zerstört wird und der ganze Wasserkörper durchmischt. Dabei gelangen sauerstoffloses Tiefenwasser und reduzierte Verbindungen bis an die Oberfläche und verbrauchen dort den gesamten Sauerstoff. Innert kurzer Zeit ist alles Wasser völlig sauerstofflos - der See ist gekippt. Die Fische schnappen an der Wasseroberfläche nach Luft und ersticken anschliessend. Im Inkwilersee sind bisher tausende von Fischen verendet.

Als Notmassnahmen haben am Samstag 29.8.09 Feuerwehr und Rettungstruppen der Armee leistungsfähige Löschwasserpumpen installiert, welche nun ständig Wasser aus dem See pumpen und als möglichst feinen Wasserschleier wieder zurückspritzen. Wenn auch die Vorgänge im See damit nicht entscheidend beeinflusst werden können, wird doch lokal der Sauerstoffgehalt an wenigen Stellen verbessert. Die Fische finden dort eine Überlebenschance. Eine Verbesserung der Situation im gesamten See ist nur möglich, wenn das Wetter mitspielt. Kühlere Temperaturen über mehrere Tage, allenfalls Regen und starker Wind würden in der jetzigen Situation helfen. Mit technischen Massnahmen allein können wir die physikalischen Vorgänge im See nicht beeinflussen.

Der Inkwilersee wird von den zuständigen Gewässerschutzfachstellen der Kantone Bern und Solothurn intensiv überwacht. Ob es zu weiteren Fischsterben kommen wird hängt massgeblich von der Wetterentwicklung in den nächsten Tagen ab.



Grünes Licht für erste Hochwasserschutzmassnahmen an der Aare

24.08.2009 - 

Der Regierungsrat hat die Gestaltungs- und Erschliessungspläne Hochwassersicherheit Aare in den Gemeinden Gretzenbach, Schönenwerd und Niedergösgen genehmigt. Gestützt darauf wird das Amt für Umwelt in einer ersten Etappe die Hochwasserschutzdämme in den genannten Gemeinden erstellen und damit den Hochwasserschutz in dieser Region massgeblich verbessern.



1. August-Feier

23.07.2009 - 

Am Nationalfeiertag brennen in der ganzen Schweiz die 1. August-Feuer. Zudem werden überall Feuerwerkskörper entzündet. Damit dieser Brauch mit möglichst wenig Klagen über übermässige Immissionen und ohne Gefährdung von Menschen, Tieren und Umwelt genossen werden kann, bitten wir, die Hinweise auf dem folgenden Merkblatt zu beachten.

 

 


Hochwasserschutz Emme Biberist/Gerlafingen -Projektüberarbeitung

29.06.2009 - 

Die Vorprüfung des Hochwasserschutz- und Revitalisierungsprojektes Biberist -Gerlafingen durch das Bundesamt für Umwelt (BAFU) ergab, dass das Projekt in Teilbereichen überarbeitet werden muss. Die Auflage des Kantonalen Erschliessungs- und Gestaltungsplanes verzögert sich damit um mindestens ein halbes Jahr. Der vorgeprüfte Planentwurf muss insbesondere um ein vollständiges Rodungsdossier ergänzt werden. Für die mehrere Hektaren umfassende Rodungsfläche müssen Wiederaufforstungsflächen oder ökologische Ersatzmassnahmen nach Massgabe des Waldgesetzes des Bundes definiert werden.



«Güsel-Casting» - Olten sucht den saubersten Take-Away

15.06.2009 - 

Die schnelle Verpflegung unterwegs ist aus dem Alltag kaum mehr wegzudenken. Leider gilt dies auch für den zurückbleibenden Abfall. Das Amt für Umwelt sucht deshalb vom 22. bis 28. Juni in Zusammenarbeit mit der Stadt Olten denjenigen Take-Away, der sich im Kampf gegen den Müll am besten engagiert. Die Konsumenten sind aufgefordert, ihre Verkaufsstelle zu beurteilen. Wer einen Fragebogen ausfüllt, verdient sich fünf Franken in Form eines Konsumationsgutscheins. Das sauberste Lokal wird Mitte August prämiert.



EMPA: Die Dioxinbelastung ist gesundheitlich unbedenklich

28.04.2009 - 

Biberist Schachen: Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt in Dübendorf (EMPA) attestiert in einem vom Amt für Umwelt in Auftrag gegebenen Kurzgutachten, dass die in Biberist
gemessenen Dioxinbelastungen gesundheitlich unbedenklich sind. Das erweiterte Messprogramm zur Ermittlung der Quellen der erhöhten
Dioxinbelastung hat noch keine eindeutigen Ergebnisse gezeigt. An den beiden zusätzlichen Messstationen auf dem Gemeindegebiet
Biberist wurden wesentlich geringere Werte gemessen als im Schachen.


Bedürfnisanalyse Bootshafen Grenchen

25.04.2009 - 

An der Aare in Grenchen soll im laufenden Jahr ein neuer Bootshafen gebaut werden. Die Projektarbeiten dazu sind im Gange. Den Bootsbesitzern werden dadurch künftig sichere, gut erreichbare und attraktive Bootsanbindeplätze angeboten. Dafür werden die Bootsplätze für Schiffe mit einer Motorenleistung über 6 kW in der Region Bettlach / Grenchen sowie sämtliche Anbindeplätze oberhalb der Archbrücke aufgehoben.

Das Aareufer kann dadurch nachhaltig aufgewertet werden.

Eine aktuelle Umfrage des AfU soll die Bedürfnisse von Bootsbesitzern und anderen Interessierten an einem Schiffsanbindeplatz im neuen Bootshafen Grenchen aufzeigen. Die Interessenumfrage ist unverbindlich. Eine Platzreservation ist im Moment noch nicht möglich. Allen Interessierten wird der Reservationszeitpunkt rechtzeitig bekannt gegeben.


Der Jahresbericht 2008 der Immissionsüberwachung ist erschienen

20.04.2009 - 

Die Resultate der Luftqualitätsmessung für das Jahr 2008 zeigen, dass die Schadstoffbelastungen in unserer Atemluft nach wie vor hoch sind. Dank dem kühlen Sommer 2008 blieb die Ozonbelastung tief und es kam zu keinen markanten Sommersmogbelastungen. Im vergangenen Winter sind lang anhaltende Inversionslagen ausgeblieben. Es entstanden dadurch keine relevanten Wintersmogsituationen.


Tag gegen Lärm

17.04.2009 - 

Am 29. April findet der internationale Tag gegen Lärm statt. Im Zentrum steht die Verminderung und die Vermeidung von Lärm.

 

Lärm schränkt die Lebensqualität vieler Menschen erheblich ein. Hohe Lärmbelastungen entpuppen sich immer mehr als erhebliches Gesundheitsrisiko. Der Verkehrslärm gehört mittlerweile zu den grössten Umweltbelastungen in unserem dicht besiedelten und verkehrsreichen Land.

 

In diesem Jahr propagiert das Amt für Umwelt zusammen mit den Energiestädten Solothurn, Grenchen und Olten die lärmmindernde Fahrweise "Eco-Drive". Die Fahrsimulatoren der Quality Alliance Eco-Drive stehen der Bevölkerung am 29.April wie folgt zur Verfügung:

- Solothurn (Klosterplatz), von 10:00 bis 18:00 Uhr

- Grenchen (MIA), zu den Öffnungszeiten der Messe

- Olten (vor der Stadtkirche), von 10:00 bis 18:00 Uhr



Umweltschutz-Kooperation nun auch mit der Brönnimann AG in Derendingen

02.04.2009 - 

Der Kanton Solothurn setzt beim Umweltschutz weiterhin mit Erfolg auf die Eigenverantwortung der Wirtschaft. Das Bau- und Justizdepartement hat am 2. April 2009 auch mit der Brönnimann AG, Industrielackierungen in Derendingen eine Umweltschutz-Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Ziel dieser Vereinbarung ist unter anderem, die Förderung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit in Umweltbelangen und die Kommunikation zwischen Unternehmen und Behörde.

Seit dem Jahr 2000 sind bereits zwölf solche Vereinbarungen mit verschiedenen Unternehmen im Kanton zustande gekommen.



Regulierung der Jurarandseen und der Aare wird optimiert

13.03.2009 - 

Die Vorsorge gegen Hochwasser an den Jurarandseen und an der Aare unterhalb des Bielersees wird verbessert. Werden grosse Zuflüsse in den Bielersee vorhergesagt, wird der Kanton Bern künftig den Bielersee im Vorfeld kurzfristig absenken. Damit wird zusätzliches Speichervolumen geschaffen. Das gültige Regulierreglement für den Ausfluss des Bielersees von 1980/82 wird damit optimiert (Medienmitteilung des BAFU vom 12.03.09).



Die Dioxinmessung in Biberist zeigt weiterhin eine erhöhte Immissionsbelastung

23.02.2009 - 

Seit anfang 2008 werden bei der Messstation im Schachen Biberist erhöhte Dioxinbelastungen im Staubniederschlag gemessen. Die aktuellste Probenahme vom Januar 2009 hat die bisherigen Messungen bestätigt. Aufgrund der gemessenen Dioxinbelastungen besteht zur Zeit keine Gesundheitsgefährdung.

Um die Herkunft der erhöhten Belastungen zu eruieren, werden auf dem Gemeindegebiet von Biberist zwei weitere Messstationen eingerichtet. Einbezogen in die Abklärungen ist auch die Stahl Gerlafingen AG, die aufgrund von eigenen Messungen Veränderungen im Produktionsprozess analysiert.

Die aktuellsten Immissionsmessungen von Biberist/Gerlafingen



Ufergehölzpflege an der Aare zwischen Feldbrunen und Solothurn

10.02.2009 - 

Ab Mitte Februar 2009 werden entlang des linken Aareufers – zwischen der Velobrücke Solothurn und der Einmündung des St. Katharinenbaches in Feldbrunnen – im Auftrag des Amtes für Umwelt Pflege- und Unterhaltsarbeiten am Ufergehölz durchgeführt. Mit diesen Arbeiten werden wertvolle Lebensräume geschützt und gefördert sowie die Sicherheit der Spaziergänger
gewährleistet. Auf dem Uferweg kann es wegen den Unterhaltsarbeiten zu kurzzeitigen Behinderungen kommen. Die örtlichen Signalisationen sind zu beachten.



Schachen Biberist - Keine Gesundheitsgefährdung durch erhöhte Dioxinbelastung

06.02.2009 - 

Die im Biberister Schachen gemessenen Dioxinwerte stellen für die Bevölkerung keine Gesundheitsgefährdung dar. Im Jahr 2008 wurden dort erhöhte Dioxinwerte im Grobstaub festgestellt. Nachdem in den vergangenen Jahren die Dioxinwerte auf einem tiefen Niveau verharrten, sind im vergangenen Jahr einzelne Monatswerte auf das Dreifache angestiegen. Die gemessene höhere Dioxinbelastung liegt aber im Bereich des Richtwertes, der in Deutschland angewandt wird. In der Schweiz gibt es keine entsprechenden Grenzwerte.

Luftbelastung in der Region Biberist / Gerlafingen


Amt für Umwelt
Greibenhof
Werkhofstrasse 5
4509 Solothurn

Telefon 032 627 24 47
Telefax 032 627 76 93

afu@bd.so.ch

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Ambrosia, das aufrechte Traubenkraut, breitet sich seit ein paar Jahren auch in der Schweiz stark aus. Der Blütenstaub löst bei vielen Menschen Allergien aus.


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